Nissan Crossbow

Auf der IAA zeigte Nissan erstmalig seine Design-Studie Crossbow. Der Offroader, der ein wenig an den amerikanischen Hummer erinnert, soll "den rauhen und imposanten Charakter eines Offroaders mit modernem und selbstbewusstem Desgin" verbinden.



Nissan will mit dem Crossbow den "King of Off-Road" auf die Räder stellen. Christoph Reitz, zuständiger Chefdesigner für den Crossbow: "Wir wollten ein intelligentes High-Tech-Fahrzeug mit hoher Funktionalität und Anpassungsfähigkeit. Der Crossbow ist ein sehr belastbares Auto, das seine Insassen in eine Art menschliche Kapsel einhüllt und sie so gegen die äußere Welt abschirmt" - was immer das bedeuten mag.



Motorisiert ist der Crossbow mit einem V8-Ottomotor. Mit einer Länge von 4,86 Meter und einer Breite von knapp 1,97 ist er kein Fall von Understatement. Große, eckig ausgeschnittene Radhäuser bieten Platz für 20-Zoll-Felgen.
Um trotz der ordentlichen Bodenfreiheit einen leichten Einstieg zu ermöglichen, fahren beim Öffnen der Türen die Schweller automatisch nach unten. Analog dazu verwandelt sich die mittlere Partie des hinteren Stossfängers in eine Stufe, um den Zugang zum Laderaum zu erleichtern.



Der mittlere Teil des Daches ist planar und mit einem gummierten Belag beschichtet - das Dach wird so zur begehbaren Aussichtsplattform, auf der sich bei Bedarf sogar ein Picknick abhalten ließe. Die Stühle dafür sind schon an Bord: Zwei zusammengefaltete Exemplare lassen sich aus der Innenverkleidung der Heckklappe herausnehmen.
Bei all diesem Gimmicks sollen aber die Offroad-Fähigkeiten nicht zu kurz kommen: Knappe Karosserieüberhänge, eine üppige Bauchfreiheit und eine integrierte Seilwinde sollen dafür sorgen, dass der Crossbow mühelos über Stock und Stein klettern kann.

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